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Prof. Dr. Niels Petersen
Lehrstuhl für öffentliches Recht, Völker- und
Europarecht sowie empirische Rechtsforschung
Universitätsstr. 14-16
48143 Münster
Germany

Tel.: +49-251-83-22021

E-mail: niels.petersen [at] uni-muenster.de

Webpage of the professorship | Webseite des Lehrstuhls

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Aktuell

 

Neuer Blogbeitrag: How to Strengthen Rule of Law Through Legal Education - Lessons from Pakistan

Ein Beitrag zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit in Entwicklungsländern mittels rechtswissenschaftlicher Ausbildung, den ich zusammen mit Syed Imad-ud-Din Asad geschrieben habe, wurde auf dem Peacelab Blog veröffentlich. Hier ist eine Zusammenfassung:

A proper training of lawyers is key for rule of law promotion. The earlier it starts, the more receptive the students. Academic and cultural interaction between law students, academics and practitioners in developing and western countries should be part of this training. It helps both sides to improve understanding, analytical skills and context sensitivity.


Lehrbuch Deutsches und Europäisches Verfassungsrecht II veröffentlicht

Das Lehrbuch Deutsches und Europäisches Verfassungsrecht II: Grundrechte und Grundfreiheiten, das diesen Monat im C.H. Beck Verlag erschienen ist, setzt ein neues Lehrkonzept an der Universität Münster um. Bei diesem wird das Unionsrecht in die beiden verfassungsrechtlichen Vorlesungen integriert. Das Lehrbuch behandelt somit nicht nur die Grundrechte des deutschen Grundgesetzes, sondern auch die der EU-Grundrechtecharta und der EMRK sowie die europäischen Grundfreiheiten. Weitere Informationen zum Lehrbuch finden sich hier.

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ERC Consolidator Grant für Forschungsprojekt Correcting Inequality through Law

Das Forschungsprojekt Correcting Inequality through Law: How Courts Conceptualize Equality in their Constitutional Jurisprudence wird in den kommenden fünf Jahren mit einem ERC Consolidator Grant i.H.v. insgesamt 1,6 Millionen EUR gefördert. Das Projekt untersucht, wie nationale und internationale Gerichte Gleichheit konkretisieren. Auf den ersten Blick scheint Gleichheit ein fundamentales Postulat der Gerechtigkeit zu sehen. Bei näherem Hinsehen zeigt sich allerdings, dass Gleichheit ein ausfüllungsbedürftiges Konzept ist – Gleichheit in Bezug auf was? Die Verfassungstexte geben hier zumeist nur wenig Aufschluss. Daher ist es wenig überraschend, dass die gerichtliche Konkretisierung dieser Normtexte in verschiedenen Rechtsordnungen stark variiert. Das Forschungsprojekt hat in erster Linie drei Ziele: Erstens macht es eine Bestandsaufnahme der Gleichheitsrechtsprechung. Es untersucht die Rechtsprechung von 16 verschiedenen internationalen und nationalen Obergerichten und ermittelt die Konzeption von Gleichheit, die der jeweiligen Rechtsprechung zugrunde liegt. Zweitens versucht es Gründe für die Unterschiede in der Rechtsprechung zu finden. Drittens hat es schließlich ein normatives Ziel und möchte herausfinden, welche Konzeption von Gleichheit sich für den gerichtlichen Kontext am besten eignet: Welche Arten von Ungleichheiten sollten Gerichte korrigieren und wo sollten sie sich eher zurückhalten und die Korrektur dem demokratischen Gesetzgeber überlassen?


Besprechung des Buchs Proportionality and Judicial Activism im I.CON

Iddo Porat hat mein Buch Proportionality and Judicial Activism im International Journal of Constitutional Law besprochen.


EJIL:Live Interview zu The ICJ and the Judicial Politics of Identifying Customary International Law


Besprechung des Lehrbuchs Ökonomische Methoden im Recht in der F.A.Z.

Jochen Zenthöfer hat die 2. Auflage unseres Lehrbuchs zu Ökonomische[n] Methoden im Recht, das ich gemeinsam mit Emanuel Towfigh konzipiert habe, besprochen. Ein Link zu der Online-Version der Besprechung findet sich hier.


Proportionality and Judicial Activism veröffentlicht

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Cambridge University Press hat Proportionality and Judicial Activism veröffentlicht. Das Buch widmet sich der Frage, ob Gerichte den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz als Instrument zur Kompetenzanmaßung in politischen Fragen nutzen, wie Ihnen dies von Kritikern teilweise vorgehalten wird. Es untersucht die Verfassungsrechtsprechung der Verfassungs- und Obergerichte Deutschlands, Kanadas und Südafrikas zu den Freiheitsgrundrechten.